Der Seins-Spiegel - noch ein Kartendeck?

Ja, der Seins-Spiegel ist ein Kartendeck - auf den ersten Blick zumindest.

Aber er ist vor allem das, was sein Name aussagt: ein Spiegel des Seins. Bei der Legung des Seins-Spiegels geht es nicht um eine Tendenz, um eine mögliche Zukunft, eine Vorhersage oder einen Impuls. Der Seins-Spiegel ist mein tiefgründigstes Coaching-Instrument und gleichzeitig die Essenz meiner Arbeit der letzten 25 Jahre. Er ist auch die Essenz meiner Entwicklung Er wurde in  Zusammenarbeit mit meinem Mann, dem spirituellen Maler Jopie Bopp ins Leben gerufen. Der Seins-Spiegel greift bei der Legung ganz konkrete, bodenständige Fragen auf, wie beispielsweise: Was will ich? Was fühle ich? Was sind meine Ressourcen? „Beantwortet“ werden sie auf vielen Ebenen: Psychisch, physisch und auf der Ebene des Handelns durch die Archetypen und spirituell durch die Engelenergie, die in jeder Karte schwingt. Der Seins-Spiegel ruft uns dazu auf, Verantwortung zu übernehmen für unser Leben, unsere Gefühle, Emotionen und Handlungen. In dem Wort Verantwortung steckt die Antwort.

 

Um das besser zu verstehen, erzähle ich euch, wie der Seins-Spiegel entstanden ist. Das ist eine lange Geschichte, ich versuche mich hier so kurz wie möglich zu fassen.

Der Seins-Spiegel - eine Entwicklungsgeschichte

Alles begann bereits in meiner frühen Kindheit, als ich nach einem dramatischen Nahtoderlebnis erstmals bewusst in Kontakt mit meinem Geistführer kam. Damals wäre ich beinahe an einer Erdnuss erstickt, die ich beim Lachen, während eines Nussfang-Spiels, tief eingeatmet hatte. Ich weiß zwar nicht mehr, wie ich damals ins Krankenhaus gekommen bin, doch ich kann mich noch immer an diese wundervolle Stimme erinnern, die ich innerlich beim Erwachen aus der Narkose hörte. Sie sagte mir: „Deine Zeit ist noch nicht gekommen…Du hast hier noch etwas Wichtiges zu erledigen… Hab‘ keine Angst... Du bist nicht allein…“

Später als ich schon fast erwachsen war, erzählten mir meine Eltern, dass ich mich nach dieser dramatischen Nahtoderfahrung sehr verändert hatte. Die aufgeweckte kleine Monika hatte sich in ein introvertiertes, auffällig ruhiges Kind verwandelt. Heute weiß ich, dass ich damals - als fast Dreijährige - entschied, den Kontakt mit meinem inneren Sein zu wahren, mehr noch: mein inneres Sein zu erkunden. Erst später als Jugendliche, wuchs mein Interesse auch für das äußere Leben mit seinen Reizen – und das brauchte ich auch zur vollständigen Erfahrung meines ganzheitlichen Seins.

 

Und so entfaltete sich mein Leben zwischen ganz „realen“, irdischen Umständen – dem was wir als Alltag bezeichnen – und Impulsen, Visionen aus Welten jenseits der menschlichen Wahrnehmung. Für mich war beides völlig real – ich lernte dabei meine inneren und äußeren Wahrnehmungen zu nutzen. Doch das alles war nur eine Vorbereitung auf das, was sich daraus entwickeln sollte.

Die Rolle der 12 Archetypen

Vor über 10 Jahren, es war im Jahr 2009, zeigte sich mir in einer dieser Visionen ein Kreis von 12 Archetypen, die sich mir der Reihe nach vorstellten und dann wieder ihren Platz im Kreis des Großen Ganzen einnahmen. Dieses Bild war so klar und deutlich als würde ich mich in ihrer Mitte bewegen, als sei ich ein Teil dieses Kreises. Aber das war ich nicht. Oder zumindest schien es mir zu groß, zu wichtig als dass ausgerechnet ich, dieses Bild entschlüsseln sollte.

 

Doch mit den Jahren lernte ich die 12 Archetypen immer besser kennen. Ich fühlte jedem einzelnen von ihnen auf den Zahn, versuchte ihre Botschaften und ihre Beziehung zueinander zu verstehen und damit das Gesamtbild zu entschlüsseln. Ich schlief mit den Archetypen ein und wachte mit ihnen auf – soweit das für eine berufstätige Mutter von drei Kindern möglich war.

 

Mit der Zeit entwickelte sich der Seins-Spiegel im Wortsinn. Entwicklung ist ein wunderbares Wort. So wie sich für mich der Sinn des Archetypenkreises Schicht für Schicht entwickelte und sich dadurch die Essenz seiner Botschaften offenbarten, wurde klar, dass dieser Kreis ein fantastisches Werkzeug werden würde, um Menschen bei der Entwicklung ihrer Essenz, ihres wahren Seins, ihres Bewusstseins zu helfen. Er wurde zu meinem Coaching-Werkzeug Nr. 1, denn er zeigt uns einen Weg, den wir ganz bewusst gehen können in Bezug auf ein bestimmtes Thema. Dieser bewusste Weg ist der Weg der Verantwortung innerer und äußerer Prozesse - und damit ein Weg, der mir wieder die Macht der Gestaltung meines Lebens gibt.

Der Seins-Spiegel - heute

Der Seins-Spiegel besteht aus 120 Karten insgesamt aufgeteilt in 10 Stapel. Jeder Stapel ist von einer Grundenergie bestimmt und aus dieser Grundenergie (dargestellt als weibliche Engelbilder des Künstlers Jopie Bopp oder als Blumen des Lebens der Künstlerin Birgit Münch) ergibt sich die Bedeutung der 12 Archetypen eines jeden Stapels.

Dadurch entsteht eine Komplexität und Vielschichtigkeit, die gleichzeitig klar und einfach ist – so wie das Leben selbst. In der Legung, die immer dem gleichen Muster folgt, werden Bewusstseinsprozesse aktiviert. Gemeinsam stellen wir uns diesen Prozessen und wandeln sie in alltagstaugliche Lösungswege. Was sich über den Seins-Spiegel zeigt, ist für mich und meine Klienten immer wieder verblüffend. Es trifft den Nagel auf den Kopf, direkt ins Schwarze auf der Zielscheibe des Themas, das wir gemeinsam beleuchten wollen.

 

Damit ist der Seins-Spiegel für mich das effektivste Coaching-Tool überhaupt. Er vereint Weltliches und Spiritualität, Archetypen, Individuen und Energien.

Er wirkt nach – über Wochen und Monate, teilweise über Jahre.